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Montag, 18. November 2013

Ex-Löwe Olaf Bodden - TSV 1860 München - Leiden, Wut, Angst und Trauer

Vom Fußballprofi zum Pflegefall: Der ehemalige Stürmer vom TSV 1860 München leidet an dem Chronischen Erschöpfungssyndrom und kann nur noch im Bett liegen. Trotz seines Leidens, der Wut, Angst und Trauer hofft er auf Heilung.

Er hat das Glück das man durch Benefizspiele Geld für seine Behandlung sammeln kann.





Donnerstag, 7. November 2013

Sehenswert. Bitte unterstützen

Hier ein Kickstarter Projekt über das Chronische Erschöpfungssyndrom.
Allein die Vorschau ist schon sehr gut.
Mit deutschem Untertitel

Zum sehen der Untertitel bitte direkt zum Youtube-Video gehen und unten rechts auf CC klicken und als Sprache Deutsch auswählen.
direkt zu YouTube

Ich hoffe davon demnächst mehr zu sehen

Zum Kickstarter Projekt

Mittwoch, 14. November 2012

Kinder und CFS /ME

Wenn Kinder keine Hilfe finden



Kampf um Rechte und Anerkennung

Unbenannt
Familien mit behinderten oder chronisch kranken Kindern haben besondere Belastungen zu tragen. Und wenn sie dann um die Anerkennung der Erkrankung oder die entsprechende Unterstützung kämpfen müssen, bringt das viele Familien an die Grenzen ihrer Belastbarkeit. So wie Sibel Camur, die sich dafür einsetzt, dass ihr Sohn eine Regelschule besuchen kann, gemeinsam mit seinen Freunden. Oder die Mutter von Adele und Pauline, die an Myalgischer Encephalomyelitis leiden. Sie versucht auch, öffentlich aufzuklären über die in Deutschland noch nicht anerkannte Erkrankung.
Ein Bericht aus der zdf mediathek
Menschen - das Magazin vom 15.09.2012
Die Unterstützung chronisch kranker oder behinderter Kinder kostet Eltern Kraft, doch der Kampf mit Behörden lässt sie häufig verzweifeln.
(15.09.2012)
 
Hier geht es zum Video:
http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1730908/Menschen---das-Magazin-vom-15.09.2012




Dienstag, 6. November 2012

Amedick hat CFS (Fussball)

Auszug aus dem Artikel: Amedick (Vertrag bis 2014) ist seit Längerem wegen eines chronischen Erschöpfungssyndroms krankgeschrieben, wird vielleicht im Januar einen Trainingsversuch starten. Quelle: http://goo.gl/yCqLL

Dienstag, 29. März 2011

Wenn Müdigkeit krank macht

 

Jeder kennt es: Ein Gähnen – und das Gefühl einer bleiernen Schwere, das man nur schwer überwinden kann. So weit nichts Ungewöhnliches. Was aber, wenn dieses Gefühl nicht aufhört, wenn es den Tag bestimmt? Dann kann es sich um das sogenannte Chronische Erschöpfungssyndrom (Chronic fatigue syndrome – CFS) handeln.

 

 

CFS besteht aus einem Symptomenkomplex. Charakteristisches Merkmal ist eine lang anhaltende lähmende geistige und körperliche Erschöpfung, für die sich keine physische Ursache finden lässt. Zusätzlich können Symptome wie Kopf-, Hals-, Gelenk- und Muskelschmerzen, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen, nicht erholsamer Schlaf, empfindliche Lymphknoten sowie eine verringerte Belastbarkeit auftreten. Die chronische Müdigkeit ist so stark, dass sie den Betroffenen in seinem Alltag stark behindert, ihn sogar ans Bett fesseln kann.

Problematisch ist, dass das Chronische Erschöpfungssyndrom eine "unsichtbare Krankheit" ist, die die Mediziner weder mit Labortests noch mit anderen objektiven Markern nachweisen können. "Wichtig ist, zunächst eine depressive Erkrankung, die in ganz unterschiedlichen Erscheinungsformen auftreten kann, auszuschließen. Deshalb sollte schon früh ein Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie hinzugezogen und geprüft werden, ob bestimmte Behandlungsformen wie Sport- und Bewegungstherapie, Psychotherapie oder die Gabe von Antidepressiva sinnvoll sind", sagt Prof. Dr. Andreas Broocks, Chefarzt der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der HELIOS Kliniken Schwerin.

Bislang gibt es keine verlässlichen Zahlen wie viele Menschen in Deutschland an CFS leiden. Die amerikanische Gesundheitsbehörde "Centers of Disease Control and Prevention" (CDC) in Atlanta (USA) schätzte die Zahl der betroffenen US-Amerikaner 2006 auf vier Millionen. Das entsprach bei knapp 300 Millionen Einwohnern etwa 1,3 Prozent aller US-Amerikaner. Eine von der britischen Regierung in Auftrag gegebene Studie ergab, dass 0,4 Prozent der englischen Bevölkerung am Chronischen Erschöpfungssyndrom leiden. Bekannt ist, dass Menschen im Alter zwischen 30 und 45 Jahren am häufigsten an CFS erkranken. Überwiegend sind Frauen betroffen. Bei Kindern und Jugendlichen kann CFS aber ebenfalls auftreten.

Über die Ursachen ist bislang wenig bekannt. Experten vermuten ein Zusammenspiel verschiedener Faktoren: genetische Veranlagung, Veränderungen im Gehirn, ein geschädigtes Immunsystem und eine psychische Disposition. Eine Virusinfektion als Auslöser der Erkrankung wird auch diskutiert.

Die Ursache kann daher zurzeit noch nicht behandelt werden. Die Therapie richtet sich vielmehr auf die individuell am stärksten ausgeprägten Symptome. Dies kann bedeuten, eine Virusinfektion oder Mangelzustände zu behandeln, die Ernährung umzustellen, eine immunologische Therapie, Physio- oder Schmerztherapie durchzuführen. "Betroffene entwickeln im Verlauf der Erkrankung häufig eine Depression oder Angststörung. In diesem Fall ist eine psychotherapeutische Behandlung zwingend erforderlich", sagt Prof. Broocks.

Obwohl in der jüngsten Vergangenheit zahlreiche Studien zu CFS durchgeführt wurden, gelingt es noch nicht, die einzelnen Ergebnisse zu einer Erklärung von Entstehung, Diagnose und Therapie zusammenzufügen. In der Psychoneuroimmunologie, einem speziellen Forschungsgebiet in der Medizin, gibt es jedoch vielversprechende Ansätze.

Das Chronische Erschöpfungssyndrom ist eine Erkrankung, die erst in den letzten Jahrzehnten in der Öffentlichkeit bewusst wahrgenommen wird. In der Literatur werden ähnliche Krankheitsfälle bereits im 19. Jahrhundert beschrieben. So vermutet man beispielsweise, dass die berühmte englische Krankenschwester Florence Nightingale, die fünfzig Jahre ihres Lebens ans Bett gefesselt war, an einer ähnlichen Erkrankung litt. Daher wird seit 1995 in vielen Ländern jedes Jahr am 12. Mai, dem Geburtstag von Florence Nightingale, der "International CFS Awareness Day" (Internationaler CFS-Tag) begangen.

Definition des Chronischen Erschöpfungssyndroms nach Fukuda und Mitarbeitern

  • Erschöpfungszustand, der länger als sechs Monate andauert, sich durch Ruhe nicht bessert und die Lebensqualität erheblich einschränkt
  • Symptome
    - Konzentrationsschwierigkeiten und vermindertes Kurzzeitgedächtnis
    - Halsschmerzen
    - Muskelschmerzen
    - empfindliche Lymphknoten an Achseln und Hals
    - Gelenkschmerzen
    - Kopfschmerzen (eines neuen Typs, Musters oder Schweregrades)
    - Zustandsverschlechterung nach Anstrengung
    - Schlafstörungen
  • Krankheiten, die diese Symptome ebenfalls hervorrufen können, müssen sicher ausgeschlossen sein.

    Quelle: Helios Kliniken

Mittwoch, 16. Februar 2011

Strasse ins Licht am Ende des Tunnels


Von Michael Gurtner / Berner Zeitung


Und tschüss: Einst mit seinem Debüt zum Dancemusic-Messias hochgejubelt, verabschiedet sich Mike Skinner jetzt von seinem Projekt The Streets. «Computers and Blues» ist ein Schwanengesang, der mal gewaltig berührt, mal gehörig nervt – und mit dem der Brite im Sommer ans Gurtenfestival kommt.

topelement

«The Streets ist die Zukunft der Dance Music.» (Musikmagazin «New Musical Express», 2002)

«Ich habe die Nase voll von The Streets.» (Mike Skinner, The Streets, 2008).

Sechs Jahre liegen zwischen diesen beiden Aussagen. Sechs Jahre, in denen Michael Geoffrey Skinner vom unbekannten, bleichgesichtigen Jüngling zum Dancemusic-Messias hochgejubelt wurde. In denen er zuerst von Kritikern Lorbeeren erntete – und dann deren Prügel einstecken musste, als er sein Markenzeichen, die realistischen Erzählungen über den Lebensstil britischer Jugendlicher, für sein drittes Album mit Betrachtungen über das Berühmtsein ersetzte. Sechs Jahre, in denen Mike Skinner vier Platten in den Top Ten der britischen Albumcharts platzierte. Und irgendwann war für den heute 32-Jährigen aus Birmingham klar: The Streets wird zur Sackgasse. Also beschloss er, noch ein letztes Streets-Album aufzunehmen. «Es heisst ‹Computers and Blues›, und es handelt vom Tanzen und Müll-Reden», kündigte Skinner an.

Am Puls seiner Generation

Natürlich ist das weniger als die halbe Wahrheit. Mike Skinner hatte zwar stets eine grosse Klappe, schliesslich wurde er mit seinem schnoddrigen Sprechgesang weltberühmt. Aber da war immer mehr als bloss warme Luft, wie sie allzu viele Rapper mit Vorliebe produzieren. Mike Skinner redet nicht Müll. Mike Skinner hat was zu sagen. Auf seinem stupenden Debüt «Original Pirate Material» schilderte er über UK-Garage-Beats die Befindlichkeiten seiner Generation zwischen «Too much Brandy» und gescheiterten Beziehungen («It’s too Late»). Das Cover des ersten Albums zierte ein anonymer Vorstadt-Häuserblock mit einzelnen beleuchteten Fenstern – ein Symbol für die Gleichförmigkeit des Alltags und den Wunsch, daraus auszubrechen. Auf dem neuen, letzten Album nimmt der Brite den Faden auf: Diesmal ist der Wohnblock zwar etwas schicker, aber nicht weniger anonym. Nur zwei Fenster sind rot beleuchtet, hinter dem einen steht eine einsame Person.

Pixel auf dem Ultraschallbild

Alles mehr oder weniger wie gehabt also? Mitnichten. Zwar spielen Beziehungen noch immer eine wichtige Rolle – etwa in der Facebook-Romanze «OMG». Aber es kommen persönliche Erfahrungen aus den letzten Jahren hinzu, die Mike Skinner nachhaltig geprägt haben. Am eindrücklichsten und eindringlichsten im Song «Blip on a Screen», einer Ode an sein ungeborenes Kind. Dieses zeigt sich erst als «100 Pixel auf einem Ultraschallbild» – und lässt den Vater doch bereits grübeln, was dereinst aus ihm werden wird. Da schleicht sich eine berührende Melancholie zu Hip-Hop-Beats und Sprechgesang – und der Zuhörer wird schwach. Stark! «Trying to Kill M.E.» erzählt von Skinners Kampf gegen das Chronische Erschöpfungssyndrom, das ihn 2009 heimsuchte: «For this chronic fatigue, there’s no tonic it seems» («Für diese chronische Erschöpfung scheint es kein Stärkungsmittel zu geben»), reimt der 32-Jährige. Es sind die intimsten und besten Momente von «Computers and Blues». Ganz anders der CD-Auftakt mit Computergefiepe, Bläsersamples und schleppenden Beats: «Outside Inside» bleibt skizzenhaft, ist repetitiv bis zur Langeweile.

Nervig und frenetisch

Schlimmer noch: «Roof of Your Car» zerrt mit Autotune-Stimmverfremdungen an den Nerven. Versöhnlich stimmen dafür die Discogrooves und gewitzten Verse von «Puzzled by People» («You can’t google the solutions to people’s feelings») und die Stromgitarrenriffs im frenetischen «Going Through Hell», wo Mike Skinner beteuert: «Am Ende des Tunnels ist immer Licht.» Das gilt auch für das Ende der Streets. Und nach der letzten Tour, die ihn im Juli ans Gurtenfestival führt, ist Skinner frei, neue Strassen zu beschreiten. Man darf gespannt sein.

The Streets: «Computers and Blues» (679/Warner).

Originaltext: Berner Zeitung

Dienstag, 28. Dezember 2010

Mehr als nur müde sein

Wohl jeder Mensch fühlt sich im Laufe seines Lebens mal müde und nahezu unendlich erschöpft. Bei rund 300 000 Menschen in Deutschland ist dies ein fortwährender Zustand. Sie leiden am chronischen Erschöpfungssyndrom (CFS = Chronic-Fatigue-Syndrom). Die Bezeichnung für die Krankheit klingt nicht schlimm, doch tatsächlich fesselt das Syndrom viele Betroffene ans Bett.


CFS beginnt mit grippeähnlichen Symptomen und führt zu einem immer stärker werdenden Gefühl der Schwäche. Hält diese länger als ein halbes Jahr an, kann von CFS ausgegangen werden. Hinzu können Symptome wie Muskel- und Gelenkschmerzen, Schlaf- und Konzentrationsstörungen sowie Kopf- und Halsschmerzen kommen. Bis die richtige Diagnose gefunden ist, haben Betroffene meist eine Odyssee an Arztbesuchen hinter sich. Manches Mal reicht die Erschöpfung so weit, dass einer Erwerbstätigkeit nicht mehr nachgegangen werden kann oder gar Betroffene auf Pflege angewiesen sind.

Entgegen den deutschen Diagnostik-Leitlinien sehen internationale Experten CFS nicht als eine psychische Erkrankung an, sondern führen die Erschöpfung auf eine dauerhafte Aktivierung oder Störung des Immunsystems zurück, ähnlich wie Autoimmunerkrankungen. Auslöser sollen Virusinfektionen, Umweltgifte oder Stresssituationen sein können. Dementsprechend ist CFS schwierig zu behandeln. Unterstützung für Erkrankte bietet unter anderem der Bundesverband chronisches Erschöpfungssyndrom, Fatigatio, im Internet an (www.fatigatio.de).

Quelle: Yahoo News

Sonntag, 14. November 2010

Leben Ohne Lebenskraft

[…MATT Plötzlich ist alle Energie weg: Das Chronische Erschöpfungssyndrom ist eine rätselhafte Erkrankung. Ursache unbekannt, Heilung nicht in Sicht…]

VON FABIAN REINBOLD


Danke an Herrn Reinbold der einen Link zu seinem Beitrag erlaubt hat.


Link zu taz.de

Dienstag, 5. Oktober 2010

CFS/ME im 21. Jahrhundert

Fachtagung

des Fatigatio e.V.

CFS/ME im 21. Jahrhundert
Suche nach wegweisender Diagnostik und Therapiemöglichkeiten
25.-26. September 2010 in Dortmund

In der Tagungsbroschüre finden Sie sowohl das Tagungsprogramm mit einer Auflistung aller Vorträge und Workshops, eine kurze Vorstellung der Referenten und ihrer Tätigkeit sowie eine Einführung in ihr jeweiliges Themengebiet bzw. ihren Vortrag.

Eigenes Kommentar:

Es ist zwar “Nur” eine Tagungsbroschüre aber ich denke es stehen trotzdem einige Interessante Sachen drin

Wer möchte kann sich auch die DVD zur Fachtagung für 45 € bestellen

Quelle: Cfs-Aktuell.de

Chronisches Erschöpfungssyndrom ist Thema in der Apotheken-Umschau Oktober 2010


In einem sehr gut recherchierten und ausführlichen Artikel behandelt die Apotheken-Umschau in diesem Monat das Chronische Erschöpfungssyndrom. Es wird der Fall einer Betroffenen dargestellt, zwei Ärzte (Dr. Ch. Von Keudell, München und Prof. Carmen Scheibenbogen, Berlin) gaben die Experteninterviews. Die Apothekenumschau ist in fast jeder deutschen Apotheke kostenlos erhältlich und hat eine sehr hohe Auflage. Wir hoffen, dass diese Veröffentlichung das Wissen und das Bewusstsein in der Bevölkerung und bei den Ärzten um die Krankheit vermehrt. (Apotheken-Umschau, 1. Oktober 2010, Seite 46 – 49)

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